Eingrenzung des Projektvorhabens
    


Auftrag des ICuM-Projekts ist es, ein fachunabhängiges Modellcurriculum für alle Lehramtsstudiengänge zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Dabei sollen Grundelemente der Informationspädagogik und einer informationstechnischen Bildung vermittelt werden, die zur Entwicklung von Medienkompetenz und informationspädagogischen Kompetenzen der Studierenden im Hinblick auf computerbasierte Medien führen sollen.

Studierende die im SS 2002 und im WS 2002/2003 an dem Projekt als Teil ihrer Wahlpflichtveranstaltungen im Fach Pädagogik teilnehmen, haben die Möglichkeit in 8 SWS eine prüfungsrelevante Zusatzqualifikation ‚Informationspädagogik’ zu erwerben.

Der Zeitrahmen von 8 SWS in 2 Semestern erfordert eine Beschränkung auf Grundlagen der Informationspädagogik und exemplarisches Lernen mit den neuen Medien. Im 2. Semester soll dies mit der Erstellung und Durchführung eines Multimedia-Projekts (für den Unterricht) durch handelndes Lernen bei gleichzeitiger Reflexion der Lernprozesse in der Gruppe ergänzt werden.

Vorrangiges Ziel ist dabei die Vermittlung von Lern- und Sozialkompetenz, d.h. der Fähigkeit selbständig weitere Wissens- und Handlungskompetenzen in diesem Feld erarbeiten, diese pädagogisch aufbereiten und vermitteln zu können.

Grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Computern werden für die Teilnahme am Projekt vorausgesetzt oder müssen parallel (zusätzlich) erworben werden.

  • Begriffe - Funktionsweise – Handhabung des Computer

  • Begriffe - Funktionsweise – Handhabung des Internets

  • Informationen finden und beurteilen

  • Text- u. Bildbearbeitung,

  • Kommunikation: email, ftp, news, chat

Da das Modellcurriculum ‚Informationspädagogik’ auf alle Lehramtsstudiengänge übertragbar sein soll und im Hinblick auf die begrenzte Zeit (8 SWS), ist eine Ausrichtung der Inhalte auf bestimmte Schulformen oder -stufen ebenso wenig intendiert wie die inhaltliche Einbeziehung einzelner Fachdidaktiken. 

(siehe .pdf-Datei: Zur Positionierung des Projekts)

Die Entwicklung von weiterführenden auf bestimmte Fächer oder Schulformen ausgerichteten Veranstaltungsangeboten zur Integration computerbasierter Medien in den Unterricht sowohl in der 1. Phase der Lehramtsausbildung als auch in der 2. Phase, dem Referendariat, ist wünschenswert und notwendig.

(siehe dazu BLK-Projekt:
Neue Lernwelten in der Schule und 2. Phase der Lehrerausbildung
http://www.bildung.hessen.de/anbieter/help/frankf/neumed/lernwelt/

Wilfried Rüsse